FAQs

In unseren FAQs (Frequently Asked Questions) geben wir ausführliche Antworten auf häufig gestellte Fragen. Sie sollen eine weitere Informationsquelle für Sie sein und Hintergrundwissen vermitteln.

Haben Sie noch Fragen, die hier nicht aufgeführt sind?
Bitte senden Sie uns diese über das Formular „Kontakt“ – wir werden zügig Antworten liefern und Ihre Anmerkungen in unseren Fragenkatalog aufnehmen.

    Projekt

  • Was plant REWE in Henstedt-Ulzburg?

    1. Einen Zentralstandort, der die Verwaltung der REWE Region Nord sowie ein Schulungszentrum für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter einem Dach vereint.
    2. Ein Regionallager mit eigener Logistikverwaltung, das Teil des Zentralstandorts sein wird.

    REWE Region Nord Zentralstandort

    Wir planen, unseren aktuellen Zentralsitz von Norderstedt nach Henstedt-Ulzburg zu verlagern. Zusätzlich würde ein neues Schulungszentrum entstehen. Hierdurch entstehen bis 2025 929 Arbeitsplätze.

    Regionallager

    Baustart des neuen Regionallagers soll im Frühjahr 2018 sein. Die Zentrale der REWE Region Nord sowie die Verwaltung der Logistik würden in einem zweigeschössigem Gebäude integriert werden. Ziel des neuen Regionallagers ist es, die Transportwege ins nördliche Hamburg und innerhalb Schleswig-Holsteins zu verkürzen. Das neue Regionallager wird alle Warengruppen abdecken: Frische-Sortimente wie beispielweise Obst und Gemüse, aber auch Trockensortimente wie Konserven. Zusätzlich wird es einen Tiefkühlbereich haben.


  • Warum braucht REWE ein neues Regionallager und einen neuen Verwaltungsstandort überhaupt?

    Zentralstandort

    Bisher ist unsere Verwaltung auf mehrere Bürogebäude im Industriegebiet Harksheide/Norderstedt aufgeteilt. Diese Räumlichkeiten lassen keine Erweiterungen zu – und wir wachsen kontinuierlich. Das neue Regionallager bietet nun die Möglichkeit, diesen Engpass durch die Integration eines Verwaltungsgebäudes perspektivisch auszugleichen und dem kommenden Wachstum gerecht zu werden. Henstedt-Ulzburg bietet aufgrund der Nähe zum jetzigen Standort ideale Voraussetzungen.

    Regionallager

    Nadelöhr Elbtunnel: Derzeit beliefern wir auch das nördliche Schleswig-Holstein vom Süden Hamburgs. Jeder, der zu Stoßzeiten den Elbtunnel nutzen muss, wird uns beipflichten: Der Elbtunnel ist ein Nadelöhr. Damit unsere Waren schneller, einfacher und dadurch auch frischer ausgeliefert werden können, brauchen wir ein Lager nördlich des Elbtunnels.

    Die Kapazitäten werden außerdem benötigt, weil wir wachsen. Die anderen Lager werden nicht abgebaut.


  • Warum will REWE das Regionallager in Henstedt-Ulzburg bauen?

    Henstedt-Ulzburg verbindet viele Vorteile für REWE. Wir brauchen die Nähe zur Autobahn, weil die allermeisten Waren direkt per LKW über die A7 verteilt werden. Wir dürfen nicht zu weit von Hamburg entfernt sein, weil ein Teil der Waren an Märkte in Hamburg geht. Wir dürfen nicht zu weit von Norderstedt entfernt sein, weil unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung mit nach Henstedt-Ulzburg umziehen werden. Wir brauchen viel Platz, weil wir Logistik und Verwaltung an einem Ort zusammenführen wollen. Das ist wichtig, weil wir als Unternehmen so viel effizienter arbeiten können. In Norderstedt haben wir so ein Grundstück nicht gefunden. Also mussten wir nach einer Alternative suchen.

    Das Gewerbegebiet Nord in Henstedt-Ulzburg passt sehr gut zu unseren Anforderungen. Es liegt an der Autobahn. Der größte Teil des Verkehrs kann über die Autobahn abgewickelt werden. Es ist von Hamburg und Norderstedt gut zu erreichen. 24 Hektar Fläche stehen uns zur Verfügung. Es ist der perfekte Match.


  • Wieviel Hektar/Fläche nimmt das Gebäude ein?

    Die geplante Grundstücksfläche beträgt 24 Hektar. Der Gebäudekörper hat eine Fläche von ca. 85.315 m². Es wird also ca. ein Drittel des Grundstücks durch das Gebäude bebaut.


  • Was geschieht mit den anderen Lagern in Stelle, Norderstedt und Lehrte?

    In Norderstedt bleiben alle PENNY Logistik und Verwaltungseinheiten erhalten. Auch in Norderstedt können wir dann dafür sorgen, dass alle PENNY Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einem Ort und in einem Gebäude zusammenkommen können. Außerdem gibt es von der REWE Region Nord in Norderstedt kein Regionallager.
    In Stelle haben wir ein ähnliches Problem wie in Norderstedt, nur dass es dort das Regionallager betrifft. Wir haben einfach zu wenig Platz. Der Lagerstandort in Stelle bleibt erhalten und wird wo möglich sogar noch weiter optimiert. Das Regionallager in Henstedt-Ulzburg ist eine Ergänzung und kein Ersatz für die Standorte in Stelle und Lehrte.


  • Wird das Lager in Kiel aufgelöst und die Märkte dann durch das neue Regionallager Henstedt-Ulzburg beliefert?

    Nein, es gibt keine Pläne das Lager Kiel aufzulösen.


  • Warum hat sich die Planung so oft geändert? Warum ist die Verwaltung nicht mehr als ein separates Gebäude geplant?

    Als wir im Jahr 2014 mit den ersten Planungen für den neuen Zentralstandort mit Logistikzentrum der REWE Region Nord anfingen, wollten wir zwei Gebäude bauen. Eines für die Verwaltung der REWE Region Nord sowie Logistik und eins für das Regionallager. Im Laufe der Planungen mussten wir uns von dieser Zweigebäude-Lösung verabschieden. Das hatte mehrere Gründe:
    Das ursprünglich besprochene Grundstück konnte in der Form nicht zu Verfügung gestellt werden. Die Planung musste vor diesem Hintergrund wesentlich angepasst werden. Wir mussten dann Wege und Kreuzungen neu planen und wollten Hecken und Bäume sowie den vorhandenen Redder so gut es geht erhalten. Außerdem hätten wir mit der ursprünglichen Planung den Redder am östlichen Ende des Grundstücks nicht erhalten können.
    Hieraus ergab sich auch die Änderung, die Verwaltung in das Gebäude zu integrieren.

    Ein Zentralgebäude „Verwaltung und Logistik“ hat zudem den Vorteil, dass die REWE ihre Nachhaltigkeitsziele deutlich besser realisieren kann. Die Energienutzung kann optimiert und Betriebskosten eingespart werden.
    Darüber hinaus soll vor allem die interne Zusammenarbeit an dem neuen Zentralstandort gestärkt werden. Diese lässt sich unter Rahmenbedingungen ohne Gebäudegrenzen deutlich besser realisieren. Kollegen der verschiedenen Bereiche (Logistik und Verwaltung) sollen sich begegnen und die Kommunikation gefördert werden. Am Standort Lehrte konnte dieses Konzept bereits erfolgreich umgesetzt werden – u.a. durch die gemeinsam genutzte Kantine.

    Geringfügige Planungsänderungen können sich im Laufe des Bauvorhabens immer ergeben, diese werden stets zeitnah an die Verwaltung weitergeleitet.


  • Soll die nun in Henstedt-Ulzburg geplante Immobilie zu einem späteren Zeitpunkt weitervermietet oder veräußert werden?

    Wir investieren langfristig und bleiben daher langfristig Eigentümer der Immobilie.


  • Wie hoch ist der Anteil der Schulungen, die sich über mehrere Tage erstrecken.

    Der Anteil mehrtägiger Seminare lag in den letzten Jahren bei durchschnittlich 70 Prozent. Es ist also damit zu rechnen, dass wir für mehr Nachfrage beim heimischen Hotel- und Gastronomiegewerbe sorgen werden.


    Planung

  • Wie ist die Planung zu den einzelnen Bauabschnitten?

    Wir planen mittlerweile in einem Bauabschnitt. Das heißt, wenn wir pünktlich in 2018 anfangen zu bauen, können wir in 2019 die Verwaltung umziehen. Auch das Lager können wir in 2019 in Betrieb nehmen.


  • Warum sind so große Erweiterungsflächen für das Regionallager vorgesehen?

    Wenn Unternehmen neu bauen, dann planen sie immer einen gewissen Puffer zur Erweiterung mit ein. Das gilt für den Landwirt und seinen neuen Stall, für den Maschinenbauer und seine neue Fertigungshalle und natürlich gilt das auch für uns als REWE und die Logistik. Wir brauchen diese Erweiterungsflächen, damit wir in Zukunft flexibel auf unser Wachstum reagieren können. Sonst passiert uns das gleiche wie in Norderstedt und wir müssen anfangen, an mehreren Standorten in Henstedt-Ulzburg zu bauen.


  • Welche Auswirkung hätte eine Erweiterung auf den LKW- und PKW-Verkehr?

    Erweiterungsoptionen in der Logistik müssen nicht immer nur aufgrund höherer Ausgangsvolumina realisiert werden. Z.B. ist der Standort des neuen Logistikzentrums sehr weit nördlich, weshalb es zukünftig erforderlich sein wird, die Lagerkapazität in dem Gebäude zu erhöhen, um Transportkosten in der Beschaffung zu reduzieren. Denn es ist so: Je mehr Ware im Regionallager vorrätig gelagert werden kann, desto optimaler können LKWs beladen werden. Ein großer Kühlschrank muss weniger häufig befüllt werden als ein kleiner oder ein großes Regal muss weniger oft befüllt werden als ein kleines.
    Dies hat dann nicht zur Folge, dass daraus mehr LKW-Verkehre entstehen, sondern grundsätzlich weniger.


  • Wie hoch wird das Gebäude denn insgesamt?

    Ca. 30 Prozent des Gebäudes werden zwischen 8,2 m und 10,55 m hoch, ca. 55 Prozent des Gebäudes werden zwischen 19 m und 23,7 m hoch. Die verbleibenden 15 Prozent werden 30 m hoch gebaut.

    Die Höhenstaffelung ist wegen der unterschiedlichen Funktionsbereiche im Gebäude erforderlich. Die exakten Werte sind:

    Ca. 15 Prozent des Gebäudes  h ~  30,00 m
    Ca. 12,5 Prozent des Gebäudes    h ~  23,70 m
    Ca. 42 Prozent des Gebäudes  h ~  19,00 m
    Ca. 17,5 Prozent des Gebäudes    h ~  10,55 m
    Ca. 13 Prozent  begrüntes Dach   h ~    8,20 m

  • Gibt es weitere Planänderungen?

    Es wird immer wieder kleinere Änderungen geben, die sich im Zuge der Umsetzung ergeben. Die Planung ist jedoch zunehmend finalisiert und detailliert. Seitens REWE sollte es keine größeren Änderungen mehr geben, sofern nicht äußere Umstände bzw. Ergebnisse des Bebauungsplan-Verfahrens dies erfordern.


  • Wo steht das Projekt jetzt und was sind die nächsten Schritte?

    Zeitstrahl Rewe


  • Wie können sich die Bürger in den weiteren Verlauf der Planung und des Baus einbringen?

    Wir starten heute eine neue Informationsplattform für das Projekt, damit sich alle Bürger von Henstedt-Ulzburg zu jeder Zeit über unser Projekt informieren können. Hier gibt es auch die Möglichkeit, Fragen an uns zu stellen. Diese werden wir dann sammeln und regelmäßig beantworten. Das sogenannte Bauleitplanverfahren befindet sich ab 2. März 2017 in der frühzeitigen Bürger- und Trägerbeteiligung, inklusive einer öffentlichen vorzeitigen Bürgerbeteiligung. Parallel findet hierzu auch die vorgezogene Beteiligung der Träger öffentlicher Belange statt. Nach Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen und Fertigstellung der Entwurfsunterlagen zum Bebauungsplan einschließlich sämtlicher Gutachten erfolgt der politische Beschluss zur Offenlage des Bebauungsplans. Die Offenlage des Bebauungsplans planen wir derzeit für den Monat Juli. In dieser Offenlagezeit, von einem Monat, können sich Bürger weiter beteiligen. Parallel hierzu werden auch noch einmal die Träger öffentlicher Belange zur Stellungnahme aufgefordert. Sämtliche eingegangene Anregungen müssen daraufhin behandelt und abgewogen werden. Das Ergebnis der Abwägungen muss dann im zuständigen politischen Ausschuss und im Rat als Satzung beschlossen werden. Der Satzungsbeschluss ist bisher im September 2017 angedacht.


  • Wie ist das Sicherheitskonzept ausgestaltet?

    Bezüglich des Sicherheitskonzeptes besteht für uns die selbstverständliche Notwendigkeit und die Pflicht, sämtliche Anforderungen, die aus den Regularien der Bauordnung zu beachten sind, einzuhalten und auch entsprechend nachzuweisen.

    Darüber hinaus haben wir selbst ein eigenes Sicherheitskonzept konzipiert, welches zum Teil höhere Anforderungen, als die aus der Bauordnung, beinhaltet.

    In den bisherigen Diskussionen wurde die Befürchtung geäußert, dass wegen der Größe des Bauvorhabens ggf. zusätzliche Anforderungen für den vorbeugenden Brandschutz in Henstedt-Ulzburg entstehen können.

    Das Bauordnungsrecht sieht vor, dass für Baumaßnahmen dieser Größenordnung der Gesamtbaukörper in Brandabschnittsgrößen einzuteilen ist. Diese Brandabschnitte sind jeweils durch brandsichere Trennwände zum nächsten Brandabschnitt abgesichert, sodass das Bauvorhaben trotz seiner Größe an den vorbeugenden Brandschutz der Gemeinde Henstedt-Ulzburg keine Anforderungen stellt, die über das Maß einer normalen und kleineren Gewerbeansiedlung hinausgeht.


    Arbeitsplätze

  • Wie viele zusätzliche Arbeitsplätze werden durch den Bau des Logistikzentrums in Henstedt-Ulzburg geschaffen?

    Insgesamt werden in Henstedt-Ulzburg durch unsere Ansiedlung zukünftig 929 Arbeitsplätze entstehen. 487 Arbeitsplätze in der Logistik und 442 Arbeitsplätze in der Verwaltung. Davon werden bis 2025 rund 367 Stellen neu geschaffen (Tabelle).

    Weil aber sehr viele Kolleginnen und Kollegen in den nächsten Jahren in den Ruhestand gehen, rechnen wir damit, dass sich die Anzahl der Neuanstellungen am Standort Henstedt-Ulzburg deutlich erhöhen wird.

    Von der Ansiedlung in der Gemeinde Henstedt-Ulzburg werden außerdem diverse Dienstleister profitieren. Daher rechnen wir mit einer zusätzlichen Entstehung von Arbeitsplätzen bei Dienstleistern aus der Region.

    Gruppe Mehrbedarf Altersbedingte Nachbesetzungen
    Verwaltung 34 70
    Logistik (kaufm. & gewerblich) 123* 21
    Logistikdienstleister 119* nicht bekannt

    *Annahme: Bedarf wird zu 50 Prozent aus dem Betrieb Stelle gedeckt.

    Hinweis/Vergleich:

    Netto schafft 200 Arbeitsplätze (Quelle: Zeitungsartikel).
    HTI Feldtmann schafft bei einer Größe von 54.000 qm nur 55 Arbeitsplätze.
    Caterpillar schafft bei einer Größe von 33.000 qm ebenfalls nur 55 Arbeitsplätze.

     

    Hinweis/Vergleich:

    In Henstedt-Ulzburg gibt es derzeit 6.340 sozialversicherungspflichtigte Beschäftigte. Über 900 zusätzliche Arbeitsplätze bedeuten eine Steigerung von rund 14 Prozent auf ca. 7.200 Arbeitsplätze in Henstedt-Ulzburg.

  • Wie will REWE damit umgehen, dass der lokale Arbeitsmarkt ohnehin angespannt ist?

    Zunächst versuchen wir natürlich durch unsere Auszubildenden und unser Stammpersonal offene Stellen nachzubesetzen. Ansonsten ist uns klar, dass wir attraktiv für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sein müssen, damit sie sich für die REWE Region Nord als Arbeitgeber entscheiden. Dazu werden wir mit einem Stand auf der lokalen Ausbildungsmesse vertreten sein. Wir planen zudem, uns an den örtlichen Schulen regelmäßig vorzustellen. Wir haben sogar schon erste Bewerbungen aus Henstedt-Ulzburg vorliegen.


  • Wie viele Arbeitsplätze werden im Zuge des Neubaus von Norderstedt nach Henstedt-Ulzburg verlegt?

    377 Arbeitsplätze (Stand Dezember 2016) aus der Verwaltung in Norderstedt werden nach Henstedt-Ulzburg verlagert.


  • Woher kommen die REWE Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Norderstedt?

    Sehr viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen aus dem unmittelbaren Umfeld des neuen Standorts in Henstedt-Ulzburg.

    277 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Standort Norderstedt, das entspricht etwa Dreiviertel der Belegschaft, wohnen im Umkreis von 40 Kilometer um den neugeplanten Standort Henstedt-Ulzburg.

    Davon kommen etwa ein Viertel aus Hamburg, etwa 15 Prozent aus Norderstedt, gut fünf Prozent aus Henstedt-Ulzburg und die weiteren fünf Prozent teilen sich auf Kaltenkirchen bzw. Quickborn auf.


  • Wie hoch sind die Einstellungen, die in den nächsten Jahren in der Verwaltung zu erwarten sind?

    Zunächst wächst der Bedarf an kaufmännischen Personal in der Verwaltung (Zentrale und Logistik) alleine wegen des Neubaus und des Umzugs. Darüber hinaus rechnen wir mit einem Bedarf von ca. 90 – 100 neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im kaufmännischen Bereich in den Jahren nach der Fertigstellung.


  • Welcher Grad an Automatisierung ist vorgesehen?

    Selbstverständlich spielt die Automatisierung in der Logistik eine Rolle. Es ist aber ein Unterschied, ob man ein Hochregallager mit Schrauben oder ein Frischelager mit Obst- und Gemüse plant und betreibt. Bei einem Hochregallager mit Schrauben kann man schon heute sehr viel vollautomatisieren. Da findet die Qualitätskontrolle der Schrauben in der Fertigung statt. Bei Obst und Gemüse geht das so einfach nicht. Hier muss weiterhin die verderbliche Ware durch Menschen geprüft werden. Wir planen daher keine Vollautomatisierung. Es fallen also keine Stellen aufgrund von Robotern weg. Zur Unterstützung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden wir Bereiche teilautomatisieren, z. B. wenn es sie ergonomisch entlastet.


  • Wie viele Ausbildungsplätze werden in dem neuen Regionallager in Henstedt-Ulzburg entstehen?

    Wir legen einen großen Wert darauf, ein guter Arbeitgeber zu sein. Wir sind ein Ausbildungsunternehmen und bilden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst aus und weiter. Insgesamt werden wir in Henstedt-Ulzburg jährlich ca. 30 Ausbildungs- und duale Hochschulstudiengangs-Stellen anbieten.

    80 Prozent der angebotenen Ausbildungsplätze schaffen wir im kaufmännischen Bereich und in der Verwaltung, 20 Prozent im gewerblichen Bereich in den Lägern. Dabei sind die dualen Studienangebote eingerechnet.


  • Welchen räumlichen und personellen Anteil wird das Schulungszentrum dauerhaft einnehmen?

    Das Schulungszentrum wird aus ca. 20 Räumen bestehen. Unter der Leitung des zentralen HR-Kompetenzcenters werden ca. 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt sein.


  • Werden Arbeitsschritte z. B. in der Logistik fremdvergeben?

    Auch wir kommen ohne Personaldienstleister nicht aus. Dabei ist uns wichtig zu betonen, dass wir im Vergleich zu anderen Lebensmitteleinzelhändlern deutlich weniger auf Personaldienstleister setzen und auf sie angewiesen sind.
    Insgesamt versuchen wir, die Anzahl an Leiharbeitern und Werkverträgen so gering wie möglich zu halten. Perspektivisch versuchen wir, im Regelbetrieb ganz auf diese zu verzichten. Es gibt jedoch Zeiten wie das Oster- oder Weihnachtsgeschäft, an denen wir flexibel mit Dienstleistern den größeren Aufwand bewerkstelligen müssen. Da können wir auf Dienstleister nicht verzichten.

    Eins ist aber sicher: Unsere Sozialstandards sind heute schon höher als die gesetzlichen. Die gelten auch für unsere Dienstleister – alle unsere Dienstleister sind TÜV-zertifiziert.

    Außerdem rekrutieren auch Dienstleister in der Regel lokal. Die Arbeitsplätze bleiben in der Region.


  • Wie erfolgt die Auswahl der Dienstleister von REWE?

    Es gibt Voraussetzungen, um als Dienstleister bei uns ausgewählt zu werden. Natürlich setzen wir die Einhaltung aller geltenden gesetzlichen Vorgaben, wie z.B. den Mindestlohn, das Arbeitszeitgesetz und das Nachweisgesetz voraus. Wir überprüfen, ob die bei den Dienstleistern angestellten Personen über eine gültige Arbeitserlaubnis in Deutschland verfügen. Die Dienstleister müssen außerdem sicherstellen, dass sie im Falle einer Insolvenz die Löhne weiterzahlen können. Hinzu kommen Anforderungen an die Arbeitssicherheit
    Wir überprüfen diese Kriterien mithilfe eines internen Nachweisverfahrens.


  • Wie versorgen sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort?

    In dem neuen Gebäude wird auch eine Kantine zur Versorgung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entstehen. Auch hier bietet sich Spielraum für lokale Dienstleister und Lieferanten.


    Verkehr

  • Kommt jetzt mehr Verkehr nach Henstedt-Ulzburg?

    Wir wollen so viel Transport wie nur möglich und sinnvoll über die A7 abwickeln und die Belastung für Henstedt-Ulzburg so gering wie mögich halten. Sollte perspektivisch der Weiterbau der A 20 erfolgen, werden wir noch mehr Verkehr über die Autobahn regeln als bisher geplant.


  • Können Sie in Zahlen ausdrücken, wieviel Verkehr auf Henstedt-Ulzburg zukommt?

    Die REWE Logistikexperten haben auf Grund des aktuellen Planungsstands detaillierte Tourenplanungen ausgearbeitet. Danach werden zukünftig 70% der REWE LKW-Verkehre über die A7 abgewickelt. Das sind 620 von 888 sogenannten LKW-Bewegungen. Für die Warenanlieferung wird sogar ausschließlich die Autobahn befahren.

    Das Verkehrsnetz in Richtung Henstedt-Ulzburg, Kisdorf und Kaltenkirchen wird nur für den Warenausgang und die aus diesen Richtungen kommenden Mitarbeitern benutzt. Für die Ortsdurchfahrt Henstedt-Ulzburg bedeutet das, dass nur ca. 15% aller REWE LKW-Verkehre die Hamburger Straße nutzen werden. Wir haben insgesamt 268 Verkehre ermittelt. Diese beinhalten jeweils die Hin- und Rückverkehre (zum Markt hin und zum Lager wieder zurück) und entsprechen somit 134 LKW-Touren. Das bedeutet konkret:

    620 LKW An- oder Abfahrten an das Lager werden täglich die Autobahn abgewickelt.
    268 An- oder Abfahrten werden über die entgegengesetzte Richtung vom Lager aus abgewickelt. Diese teilen sich so auf:
    76 LKW An- oder Abfahrten über die nördliche Hamburger Straße in bzw. aus Richtung Kaltenkirchen
    58 LKW An- oder Abfahrten über die Ulzburger Straße in bzw. aus Richtung Kisdorf
    134 LKW An- oder Abfahrten über die südliche Hamburger Straße durch den Ort Henstedt-Ulzburg.

  • Gibt es Hauptanlieferungszeiten der Zulieferer bzw. Hauptauslieferungszeiten an die Filialen? Zwischen welchen Uhrzeiten ist mit Verkehrsspitzen zu rechnen?

    Die Warenanlieferung erfolgt ausschließlich über die Autobahn und wird den Ort Henstedt-Ulzburg nicht weiter belasten.

    Zum Berufsverkehr zwischen 6 Uhr und 8 Uhr morgens werden kaum LKW durch Henstedt-Ulzburg und die umliegenden Gemeinden fahren. Die Märkte werden entweder früh morgens beliefert und bekommen dann über den Tag hinweg eine zweite Lieferung. Die Rückfahrt zum Lager bzw. die erneute Auslieferung hat ihre Spitze um 11 Uhr.

     


  • Warum fahren nicht alle LKWs über die Autobahn?

    Wir wollen so viel Transport wie nur möglich und sinnvoll über die A7 abwickeln. Das ist auch unser wirtschaftliches Interesse. Die Warenanlieferung in Richtung des Lagers wird komplett über die Autobahn vonstattengehen.

    Die Fahrten zur Marktbelieferung sollen auch zum Großteil über die A7 laufen, Henstedt-Ulzburg wird somit so gut wie möglich entlastet.

    Bereits heute fahren bis zu acht LKWs durch Henstedt-Ulzburg für die Filialbelieferung.

    Da wir nun das neue Regionallager in Henstedt-Ulzburg planen, wollen wir uns auch beim Ausbau der Infrastruktur beteiligen. Insgesamt gehen wir dann davon aus, dass sich die heute angespannte Verkehrssituation in Henstedt-Ulzburg entspannt. Gerade bei den Verkehrsknotenpunkten gehen wir davon aus, dass diese dann effizienter und schneller werden.


  • Was passiert mit der Verkehrsführung, wenn die A7 gesperrt ist?

    Es kommt darauf an, mit was für einer Sperrung und welchem Stau wir es zu tun haben. Bei einer Vollsperrung der A7 werden wir die B4 nutzen. Wir haben kein Interesse daran, die angespannte Verkehrslage in Henstedt-Ulzburg in diesem Fall noch weiter zu belasten, in dem wir unsere Verkehre durch den Ort schicken.


  • Kann man nicht allen Verkehr über die Autobahn umleiten?

    Wir versuchen, den meisten Verkehr auf die Autobahn zu leiten. Bei dem Ausbau der A20 und der Anschlussstelle Henstedt-Ulzburg wird das sogar noch mehr sein als heute geplant. Um sinnvolle Transportzeiten einhalten zu können, werden die verbleibenden LKWs, die nicht über die Autobahn fahren, über die Landstraßen geschickt.


  • Welchen Einfluss wird der geplante Ausbau der A20 bis zur A7 auf diese Tourenplanungen haben?

    Der Ausbau der Autobahn wird die (umliegenden) Gemeinden weiter entlasten, da dann weniger LKWs beispielsweise über Kisdorf fahren müssen. 2018 ist mit einem Planfeststellungsbeschluss zu rechnen. Wann dann die Autobahn gebaut und fertiggestellt sein wird, kann heute leider noch nicht sicher vorhergesagt werden. Wir setzen uns allerdings auch politisch dafür ein, dass dies so schnell wie möglich passiert.


  • Werden durch eine Inanspruchnahme/Bebauung der Erweiterungsfläche noch mehr LKW-Verkehre entstehen?

    Auf der Erweiterungsfläche soll ein Reservelager in Ergänzung zum Regionallager entstehen. Je mehr Ware vorrätig gelagert werden kann, desto optimaler können LKWs beladen werden.
    Dies hat dann nicht zur Folge, dass daraus mehr LKW-Verkehre entstehen, sondern grundsätzlich weniger.


  • Wie wird sich der REWE-Verkehr auf die Lärmbelastung auswirken?

    Verkehrsgutachter und Schallschutzgutachter werden auf der Grundlage des derzeitigen Verkehrs in der Ortslage Henstedt-Ulzburg (Schwerverkehr und PKW-Verkehr) den zusätzlich durch die REWE-Ansiedlung zu erwartenden Verkehr vergleichen. Auf dieser Basis wird eine Lärmprognose erstellt.

    Das Verkehrsgutachten hat ergeben, dass unsere Ansiedlung deutlich weniger Verkehr – nämlich bis zu 40 Prozent weniger – mit sich bringt, als wenn sich viele kleine Unternehmen auf der gleichen Fläche ansiedeln. Über 70 Prozent des Verkehrs wird nicht durch Henstedt-Ulzburg führen, sondern direkt von und zur Autobahn.

    Darüber hinaus sind die vom Zentralstandort ausgehenden Verkehre vorwiegend zur und von der BAB orientiert und berühren mit diesem Anteil somit nicht die Ortslage Henstedt-Ulzburg.


  • Wie wird Kisdorf in den Planungsprozess noch mit eingebunden?

    Am 27. Februar werden wir in Kisdorf in einer öffentlichen Sitzung Bürgermeister, Gemeindevertreter und Mitglieder des Planungs- und Verkehrsausschusses informieren und ihnen Frage und Antwort stehen.


  • Wie groß sind die LKWs, die zum und vom Regionallager fahren?

    Die Anlieferung des Lagers wird hauptsächlich von größeren LKWs über die Autobahn erfolgen. Die Auslieferungsfahrten an die Märkte, v.a. in Städten und größeren Ortschaften werden eher von kleineren und mittleren LKW-Größen absolviert.

    Zum besseren Verständnis:
    Unter großen LKWs verstehen wir Sattelschlepper mit 16 m Länge und 36 Tonnen Gesamtgewicht und Hängerzüge mit 18 m Gesamtlänge und 38 Tonnen Gewicht.
    Mittlere LKWs sind unsere City Sattel mit 14 m und 28 Tonnen Gewicht und kleine Transportfahrzeuge sind unsere Solos mit 10-12 m Länge und 22-24 Tonnen Gewicht.


    Kosten und Engagement

  • Wie unterstützt REWE den Aufbau der Infrastruktur in Henstedt-Ulzburg?

    Wir beteiligen uns an den Kosten der neu zu schaffenden Infrastruktur mit einer dreiviertel Million Euro. Das bezieht sich auf verschiedene Verkehrsknotenpunkte in Henstedt-Ulzburg (KP3 und 5: auch andere Gewerbebetreibende profitieren davon).
    Auch die Kosten der Baurechtschaffung werden wir zum überwiegenden Teil selbst tragen. Darüber hinaus ist es ein Anliegen des Unternehmens, sich auch innerhalb der Gemeinde dauerhaft und aktiv zu engagieren.


  • Wer kommt für Straßenschäden auf?

    Wir unterstützen im Vorfeld Maßnahmen, die zur Ertüchtigung der Infrastruktur beitragen. Laufende Kosten werden durch kommunale oder Landesmittel beglichen.


  • Lohnt es sich für Henstedt-Ulzburg nur, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch in Henstedt-Ulzburg leben?

    Es stimmt, dass die Gemeinde finanziell von jedem Mitarbeiter profitiert, der in Henstedt-Ulzburg lebt. Und da wir bis 2025 über 400 neue Arbeitsplätze schaffen, gehen wir stark davon aus, dass auch viele Henstedt-Ulzburger bei uns arbeiten werden.


  • Welches Engagement führt REWE lokal durch?

    Wir werden versuchen, Dienstleistungen möglichst ortsnah zu beschaffen. Wir haben oft Kooperationen mit lokalen Geschäften oder z.B. Fitnessstudios. Zudem unterstützen wir immer örtliche Institutionen, wo wir können, z.B. spenden wir jährlich an örtliche Feuerwehren. Wir wollen als REWE ein Teil von Henstedt-Ulzburg wird. Neben Spenden engagieren wir uns auch häufig durch Sponsorings lokaler Vereine. Wir engagieren uns gerne vor Ort – auch finanziell.


    Mehrwert

  • Wie hoch werden die zusätzlichen Gewerbesteuersteuereinnahmen des neuen REWE Logistikzentrums sein?

    Wir rechnen mit einem jährlichen Gewerbesteueraufkommen in einem Bereich zwischen 200.000 und 300.000 Euro.


  • Wie hoch werden die Ausgaben für externe Dienstleistungen betragen?

    Die Ausgaben des neuen REWE-Standortes Henstedt-Ulzburg machen ein jährliches Volumen von ca. 27.600.000 Euro aus.

    Die Verwaltung wird rund 1.600.000 Euro für externe Dienstleister, wie Reinigung, Wartung, Rechtsberatung, Berherbung, etc., ausgeben.

    Die wesentlichen Kosten für Dienstleitungen der Logistik beziehen sich auf die Transport- und Personaldienstleistungen. Diese machen ein jährliches Beschaffungsvolumen von ca. 21.000.000 Euro aus. Darüber hinaus werden zusätzlich folgende Dienstleistungen und sonstigen Ausgaben in einem jährlichen Umfang von ca. 5 Mio. Euro realisiert.

    Die wesentlich zu beschaffenden Sach- und Verbrauchsgüter der Verwaltung, wie Büromöbel, Firmenfahrzeuge, IT, etc., umfassen ein jährliches Beschaffungsvolumen von ca. 3,5 Mio. Euro.

    Die wesentlich zu beschaffenden Sach- und Verbrauchsgüter der Verwaltung, wie Büromöbel, LKW, IT, etc., umfassen ein jährliches Beschaffungsvolumen von ca. 2 Mio. Euro.


  • Welche Vorteile hat Henstedt-Ulzburg von dem Projekt?

    REWE ist ein guter Arbeitgeber. Wir sind strategisch auf Nachhaltigkeit ausgerichtet. Das heißt, auch unser Engagement in Henstedt-Ulzburg wird keine Sache, die in ein paar Jahren wieder vorüber ist. Wir schaffen Arbeitsplätze und bilden junge Menschen aus. Wir werden somit perspektivisch der größte Arbeitgeber in Henstedt-Ulzburg. So schaffen wir die Möglichkeit für Henstedt-Ulzburg, attraktiv für junge Menschen und Familien zu sein. Damit kann Henstedt-Ulzburg dauerhaft seine Bevölkerung stabil halten und sich gegen den demografischen Wandel stemmen.

    Durch unsere Ansiedlung sorgen wir für eine Binnennachfrage im Henstedt-Ulzburger Gewerbe und unterstützen so die hiesige Wirtschaft.


  • Welche Synergien und positiven Effekte ergeben sich kurz- und langfristig für die lokalen Unternehmen?

    Bei der Auswahl der Bauunternehmen werden wir lokale Anbieter berücksichtigen. Nach der Fertigstellung des neuen Zentral- und Logistikstandortes wird außerdem eine bedeutende Anzahl an Dienstleistern und Produkten aus der Region benötigt. Diesbezüglich stehen wir bereits heute mit zukünftigen regionalen Partnern in Kontakt. Mittlerweile ist bereits ein großes Interesse von Unternehmen aus und um Henstedt-Ulzburg, die verschiedenste Dienstleistungen für den Bau und die Betreibung des Zentralstandorts anbieten, zu verzeichnen.
    Auf Grund des neu entstehenden Schulungszentrums erwarten wir darüber hinaus eine Umsatzsteigerung für das ortsansässige Hotel- und Gastronomiegewerbe. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die aus der REWE Region Nord für Fort- und Weiterbildungen nach Henstedt-Ulzburg reisen, werden von REWE in direkter Nähe zum Schulungszentrum untergebracht.


  • Welche Kooperationen plant REWE mit ortsansässigen Vereinen?

    Ähnlich wie in der Gemeinde Norderstedt wollen wir auch in Henstedt-Ulzburg mit ortsansässigen Vereinen und Initiativen kooperieren. In Norderstedt ist REWE Mitglied in der Interessengemeinschaft Norderstedt Marketing e.V. und arbeitet eng mit der Norderstedt Stadtpark GmbH zusammen.
    Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind wir in Norderstedt Kooperationen mit ansässigen Fitness- und Vitalclubs eingegangen. Ähnliche Angebote planen wir auch in Henstedt-Ulzburg.


  • Welche Auswirkungen hat der Zuzug von neuen REWE Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Entwicklung sozialer Einrichtungen (Kitas, Schulen, Vereine, etc.) in Henstedt-Ulzburg?

    Wir arbeiten vor Ort mit der awo lifebalance zusammen. Diese unterstützt unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei, Kinderbetreuungsangebote zu finden.

    Ansonsten bieten wir unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zahlreiche Möglichkeiten, Familie und Beruf miteinander zu vereinen, z. B.:

    Spielzeugkiste am Arbeitsplatz für die Notfallmitnahme der Kinder, Arbeitszeitenmodell Jobsharing, wo eine Vollzeitstelle auf zwei Teilzeitstellen aufgeteilt wird
    Teamregeln für familiäre Notfälle bei Sonderurlaubsgenehmigungen
    Kontakthalteprogramme für Beschäftigte in Elternzeit (inaktive Mitarbeiter)
    Arbeitszeitenvereinbarung durch das Gleitzeitmodell

  • Welche positiven Auswirkungen hat ein Regionallager in Henstedt-Ulzburg für die Verbraucher und Kunden?

    Auch vor Ort in Henstedt-Ulzburg werden unsere Kunden den Vorteil des nahen Regionallagers spüren. Durch das neue Regionallager werden die Transportwege zu den drei umliegenden Märkten natürlich kürzer. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern führt auch dazu, dass die Ware noch schneller und frischer im Markt ankommt. Insbesondere die REWE Frische-Sortimente, wie Obst- und Gemüse, werden davon profitieren.

    Insgesamt rechnen wir für ganz Schleswig-Holstein mit so einem Effekt, denn der Transportweg verkürzt sich insgesamt für über 100 Märkte. Zudem kann das neue Regionallager noch besser auf die regionalen Sortimentsbedürfnisse in Schleswig-Holstein und Hamburg eingehen.


    Sonstiges

  • Was bedeutet die Übernahme von coop durch REWE?

    Es ist nicht korrekt, dass REWE coop übernimmt. Die coop eG wird weiter eigenständig existieren. Jedoch soll die schon heute bestehende Zusammenarbeit zwischen REWE und coop weiter ausgebaut werden. Insofern haben sich beide Unternehmen zu einem Joint Venture, sprich einem Gemeinschaftsunternehmen, entschieden. Dieses mündet in der „Supermärkte Nord GmbH“. An diesem Joint Venture sind REWE und coop beteiligt. Die neue Gesellschaft umfasst einen Großteil der heutigen coop Märkte sowie auch die coop Logistik (z.B. auch das Lager in Kiel).


  • Wo parken die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter?

    Es sind für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausreichend Parkplätze und ein Parkdeck geplant.


  • Sie haben gesagt, dass viele Arbeitsplätze von außerhalb in Henstedt-Ulzburg zusammengezogen werden. Kommen alle 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem Auto?

    Wir kooperieren mit Jobrad. Das ist ein Leasingmodell für Fahrräder für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im näheren Umkreis wohnen.
    Zudem gibt es Busverbindungen nach Kaltenkirchen, Norderstedt und Quickborn. Damit könnten ca. 25 Prozent der bisherigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag zur Arbeit kommen.
    Wir planen zudem eine direkte Busverbindung vom Zentrum in Henstedt-Ulzburg zum Zentralstandort.


  • Was passiert mit der bedrohten Vogelart?

    Hier müssen wir noch eine Lösung erarbeiten. Wir sind offen für Vorschläge aus der Bevölkerung oder den Naturschutzverbänden.


  • Gibt es Praktikumsstellen (für unsere Schüler)?

    Es ist möglich, in der Logistik oder der Verwaltung ein Praktikum zu absolvieren. Wir haben zwar keine festen Praktikantenstellen, nehmen aber Bewerbungen von interessierten und engagierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen gerne entgegen.


  • Werden Flüchtlinge integriert?

    Wir werden auch Geflüchteten die Chance geben, bei uns zu arbeiten. Grundvoraussetzung ist eine Aufenthaltsgenehmigung und entsprechende Sprachkenntnisse. Dazu kommen dann fachliche Eignung. Im Lager kann man – je nach Aufgabe – auch durch eine gründliche Einarbeitung schnell mitarbeiten.
    Fachkräftemangel gibt es aber auch in der Logistik. Wir hoffen, dass wir diesen so lange es geht bewältigen können und natürlich besteht die Chance, den Fachkräftemangel in der Logistik durch Geflüchtete Menschen auszugleichen.


    Fragen zum Bürgerdialog

  • Wo und wie lange kann man sich das Modell anschauen?

    Das Modell wird erstmalig beim Bürgerdialog am 22. Februar um 18.30 Uhr ausgestellt. Im Anschluss wird es im Rathaus zu sehen sein. Aktuell befinden wir uns noch in Rücksprache mit der Gemeinde, ob ganz klassisch im Bereich des Bauamts oder im Foyer.


  • Welche Größe hat das Modell?

    Es gibt zwei Modelle. Ein großes, welches die Gesamtfläche darstellt und ein kleineres, welches das Gebäude im Detail zeigt. Das „große“ Modell hat die Abmessungen 1,38 m x 1,00 m x 0,24 m, das „kleine“ Modell hat die Abmessungen 0,52 m x 0,58 m x 0,36 m.


  • Wie viele Fragen sind bis dato eingegangen?

    Bisher sind 15 Fragekarten eingegangen. Thematisch drehen sich diese um den Verkehr in Henstedt-Ulzburg. Bis zum 17. Februar konnten die Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen in die Boxen einwerfen. Diese standen in den REWE Märkten in Henstedt-Ulzburg, Henstedt-Ulzburg/Rhen und Kaltenkirchen.